April 20, 2009 von flotux
Nachdem ich im letzten Blogeintrag die Vorteile der Virtualisierung für mich und die Entscheidungsgründe für vServer beschrieben habe, geht es in diesem Blogeintrag um die Installation, Einrichtung und Inbetriebnahme von vServer.
Installation
Es gibt zwei Möglichkeiten, vServer zu installieren:
- Einspielen der Debian vServer-Pakete mit apt-get oder aptitude
- Kompilieren eines eigenen Kernels mit vServer-Unterstützung
Standard Debian-vServer-Kernel
Die 1. Variante ist in wenigen Schritten erledigt:
# Installation des aktuellen Kernels
# mit vServer-Unterstützung und der
# Userspace-Verwaltungsprogramme
apt-get install linux-image-vserver-686 util-vserver \
vserver-debiantools
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April 20, 2009 von flotux
Virtualisierung
Virtualisierung – in aller Munde, in jeder (ernsthaften) IT-Zeitschrift besprochen und mittlerweile nicht mehr nur in den großen Mainframe-Rechenzentren sondern auch auf vielen Brot und Butter Servern zu finden. Warum aber Virtualisierung auf meinem Linux-Server für den Hausgebrauch einsetzen?
Intention
Drei Überlegungen haben dazu geführt, dass ich Virtualisierung auf meinem Debian-Server einsetze:
- Stromkosten
- Sicherheit
- CPU-Leistung
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April 20, 2009 von flotux
Eine Debian-Installation ist mit der aktuellen Version 4.0 Etch auch von Linux-Einsteigern leicht zu meistern.
Installationsmedium:
Für einen reinen Serverbetrieb ohne grafische Oberfläche empfehle ich als Installationsmedium die NetInstall die man sich von einem offiziellen Debian-Mirror aus der Nähe herunterladen kann. Die ISO-Datei liegt im relativen Verzeichnispfad 4.0_r0/i386/iso-cd und hat den Dateinamen debian-40r0-i386-netinst.iso.
Diese CD-ISO-Datei kann nun mit jedem beliebigen Brennprogramm, ich verwende Nero Burnin ROM, auf CD gebrannt werden. Für die Installation muss das BIOS das Booten von CD unterstützen.
Installation
Die eigentliche Installation benötigt nur wenige Benutzereingriffe. Es muss die Systemsprache, die Netzwerkeinstellungen (DHCP, fixed IP etc.), ein Root-Passwort und eine grobe Paketauswahl getroffen werden. Die Festplattenpartionierung kann automatisch oder unterstützt von Hand erfolgen. Bei der Paketauswahl sollte für ein minimales System alle Einträge entfernt werden außer dem gewünschten Einsatzgebiet (bei mir z.B. Datei- /Fileserver). Ist Linux das einzige Betriebssystem auf der Festplatte, dann sollte der Bootloader in den MBR geschrieben werden.
Nach einem notwendigen Neustart ist Debian voll einsatzfähig.
Soweit die Theorie…
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April 20, 2009 von flotux
Warum habe ich gerade Debian als Linux-Distribution für meinen Linux-Server verwendet?
Warum nicht Fedora, OpenSuSE, Slackware, oder Ubuntu?
Um das zu erklären, muss ich etwas in die Vergangenheit gehen.
Slackware
Alles begann im Jahr 1996. Damals kam ich über ein Abonnement der Zeitschrift PC Online das erste Mal in Berührung mit Linux. Auf einer damals aufkommenden Heft-CDs war eine Slackware Linux CD enthalten, die sich direkt unter DOS (mittels UMSDOS in Betrieb nehmen lies. Mit dieser Linux Distribution kämpfte ich mich das erste Mal durch die Konsole und durch Konfigurationsdateien. Das Experiment wurde aber schnell wieder beendet, da ich den X-Server mit meiner VLB-Grafikkarte nicht zum Laufen bekam.
SuSE
Ca. ein Jahr später sah ich die erste SuSE-Linux-Distribution beim Freund meiner Schwester. Er benötigte Linux für sein Physik-Studium. Welche Version das genau war, weiß ich nicht mehr. Ich habe noch etwas mit 4.x im Kopf. Nach diesen ersten Berührungen wuchs bei mir das Interesse an Linux. Ich orderte eine SuSE-Linux 5.0 Distribution inkl. Handbuch. Dieses Buch könnte ich auch heutzutage allen Neueinsteigern empfehlen. Mit SuSE 5.0 habe ich das erste Mal 2.0.x Kernel kompiliert und ausgiebig Netzwerkdienste und sonstige Dienste ausprobiert. Später bin ich aus reiner Neugier auf RedHat umgestiegen und war ein paar Jahre sehr zufrieden.
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April 20, 2009 von flotux
Klein aber fein. Das trifft ganz gut auf das mini-ITX Gehäuse Morex CUBID CP3677SW zu. Es bietet Platz für eine mini-ITX-Hauptplatine, eine 2,5" Notebookfestplatte und ein Slimline-CD/DVD-Laufwerk. Im Lieferumfang ist ein externes, passives Netzteil enthalten.
An der Gehäuseseite ist ein 60mm Lüfter angebracht, der über einen 3-poligen Molex-Stecker mit der Hauptplatine verbunden wird. Zuerst habe ich diesen Lüfter als überflüssig angesehen. Ich wollte doch ein möglichst leises und damit lüfterloses System aufbauen. Zusätzliche wurde ja nur Notebooktechnik verbaut (2,5" Notebookfestplatte, externes Netzteil). Während der ersten Testläufe habe ich den Lüfter somit abgeklemmt gelassen. Über die Auswirkungen berichtet ich später…
Nun ein paar genauer Informationen zum Gehäuse:
Das Gehäuse lässt sich sowohl waagrecht als auch senkrecht betreiben. Für den senkrechten Betrieb wird ein massiver Plastiksockel mitgeliefert, der dem Gehäuse einen sicheren Halt bietet.
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November 7, 2007 von flotux
Wie bin ich auf die VIA Eden Plattform gekommen? Dass VIAs mini-ITX Hardware wenig Strom benötigt, ist ja mittlerweile ein Gemeinplatz. Nun kam es also nur noch darauf an, welcher VIA-Prozessor und welcher Chipsatz genau zu verbauen war.
So sah meine Einkaufsliste bei Reichelt aus:
Reichelt-Preis
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Morex CUBID CP3677SW
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Mini-ITX Gehäuse
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97,50 €
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J7F4K1G2
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Mini-ITX Motherboard 1200MHz / passiv
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151,90 €
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DDR2-IN533 512MB
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Infineon/Qimonda 240pin 1,8V PC4200
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26,90 €
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WD 1200BEVS
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Notebookfestplatte SATA 120GB 5400rpm
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68,90 €
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AK 3197
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S-ATA Stromadapter gerade, +5,25
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1,85 €
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Schlagwörter: Linux, mini-ITX, VIA
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November 7, 2007 von flotux
So sah bis vor kurzem mein Linux-Server aus, den ich als Backup-Server (Samba), als auch P2P-Client (mldonkey) und als Spielwiese bis jetzt einsetze.
Zur bisherigen Hardware:
Ich habe das uralte (1996) Gateway-ATX-Gehäuse von meinem Bruder als Basis verwendet.
Die Hauptplatine ist von DFI, Modell: K6XV3+-66.
Darauf thront ein nicht sehr sparsamer AMD K6-2 500 MHz, der mit 100 MHZ FSB lief und leider nicht sehr sparsam ist. Er lässt sich definitiv mit vertretbarem Aufwand nur aktiv kühlen.
Als Arbeitsspeicher sind zwei 128 MB SD-RAM 100 Module auf dem Board, die, obwsohl sie NonName-Module sind, bis jetzt ihren Dienst ohne Probleme verrichtet haben.
Als Netzteil wird ein NoName 300 Watt ATX-Netzteil verwendet, das zum Glück nicht übermäßig laut ist.
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